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Es werden Posts vom Januar, 2016 angezeigt.

Die Buchpiraten- Betreiber und Politik (Teil 2)

Im ersten Teil ging es um Buchpiraterie im Allgemeinen und um deren Nutzer. Heute geht es um die Betreiber und die Politik.

Verdecken, absetzen, kassieren Das ist das übliche Vorgehen von Piratenseitenbetreibern. Diese Menschen umgehen einfache und bessere Kopierschutzmechanismen und "knacken" Bücher um sie für wenige Cents zu verkaufen.
Dabei geht es den Verantwortlichen nicht darum, einem großen Volk viele günstige Bücher anbieten zu können (ähnlich dem Robin Hood- Prinzip), sondern einzig und allein um den eigenen Vorteil. Denn: die Bücher auf Piratenseiten kosten ebenfalls!
Zwar weniger als eine Packung Reis oder Kaugummi, dennoch macht die Summe die erzielten Einnahmen aus.
Betreiber von Piratenseiten haben weder Impressum noch gute Kontaktoptionen. Warum wohl? Weil sie genau wissen, dass ihr Handeln strafbar ist.
Tausende Autoren erleiden durch sie vermutlich Verluste in Millionenhöhe.

Neben den fragwürdigen Menschen, welche diese Praktik betreiben, steht vor allem die …

Die Buchpiraten- Informationen und Nutzer (Teil 1)

Seit längerer Zeit halte ich die Entwicklungen auf einigen Plattformen im Auge. Dort werden Bücher für einen Spottpreis verscherbelt- auf Kosten der Autoren.

Was kostet die Welt? Nicht viel, wenn man Betreiber von Piratenseiten befragt. Besonders dreist ist es, wenn die Inhaber der unmoralischen Portale den Autoren und Verlagen die Schuld geben und sich dahingehend äußern, dass E- Books einfach zu teuer seien.
Sicher, ein E- Book zum Preis von 19,99€ entspricht weder dem Aufwand, noch der heutigen Zeit- aber ist es deswegen in Ordnung, Sicherungsmaßnahmen und Urheberrechte zu umgehen, nur um sich für ein paar Cent mit fremden Federn zu schmücken?
Lassen wir die Verlage (die meisten sind gut aufgestellt) mal außen vor. Hier geht es um die kleinen Autoren, jene, welche mittlerweile in der Überzahl sind.

Man investiert monatelange Arbeit in seine Bücher und lässt sie für einen geringen Betrag verkaufen- oder man verkauft sie selbst. Sind vier oder fünf Euro (oft viel weniger) wirklich für…

Bewertung der Pringles- Film- Aktion

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Da ich gerne die veganen Sorten der Pringles esse, war ich zufällig auf den aufgedruckten Banner gestoßen. Die Aktion: Kaufe zwei Dosen und erhalte einen Film.


Hat´s funktioniert? Als erstes waren natürlich die Chips an der Reihe, welche wie immer richtig lecker waren. Dann gab ich auf der Website des Herstellers die beiden verlangten Codes ein, welche sich im Deckel befanden.
Die erste Enttäuschung: es werden keine aktuellen Filme angeboten, sondern ältere.
Die zweite Enttäuschung: manche Filme enthalten falsche Cover und andere Titel.
Ich habe mich für einen Weihnachtsfilm mit englischem Titel entschieden, wurde nach der Registrierung (Datenkrake) zu Google Play weitergeleitet, wo ich mir den Film hätte ansehen können. Nur ansehen, keinen Download, wie von Pringles versprochen. Da bei Google Play das deutsche Cover angezeigt wurde, merkte ich relativ schnell, dass der Weihnachtsfilm ein Klassiker ist, um genauer zu sein von 1994.
Der vorher noch als toll gelobten Aktion ging die Luft…

Blogpause beendet

Meine Blogpause ist seit dem 11. Januar 2016 beendet. Nach dem zweiteiligen interessanten Leben mit HIV- Interview möchte ich jetzt über die Neuerungen meines Blogs berichten.

Wie mehrfach Ende 2015 erwähnt, habe ich das Design meines Blogs erneut geändert und modernisiert.Meinen wunderschönen knalligen, bunten Hintergrund, habe ich durch einen neuen, ruhigeren ersetzt. Rechts oben werden wie gewohnt die umbenannten van Heynen- Sales© angezeigt. Falls gerade keine Schnäppchen- Aktion läuft, führt ein Klick auf die Sales zu der gleichnamigen Seite und gibt mehr Informationen Preis. Darunter befindet sich eine Auswahl der Händler, über welche alle meine erschienenen Bücher erhältlich sind!
Mein Netzwerk und der Hinweis auf meine Against All Odds- Aktion findet man nun ganz unten.

Die Linkseiten wurden durch FAQ´s ergänzt und im Zuge dessen nach Wichtigkeit neu angeordnet. Diese sind sehr interessant und geben einen großen Einblick in meine freiberufliche Tätigkeit als Autor. Auf der Sei…

Leben mit HIV- Teil 2

Im zweiten Teil des Interviews welches ich mit Nic Nacke geführt habe, geht es darum, wie er mit seiner Krankheit lebt, ob er Einschränkungen im Alltag spürt und wie er sich für Aufklärung engangieren möchte.
Du betreibst seit kurzer Zeit einen Blog zum Thema HIV. Was war der Stein des Anstoßes dazu? Schon ziemlich schnell hatte ich das Bedürfnis über meine Infektion zu schreiben. Zu erzählen, wie es ist, HIV- positiv zu sein. Im realen Leben bin ich ein sehr ruhiger und verschlossener Typ. Im Internet kann ich mit der Infektion viel offener umgehen. Inspiert wurde ich dabei vom Teilzeitvlogger, der auch auf seinem Blog und in Videos auf YouTube über seine Infektion schreibt und erzählt. Er hatte damals auch nach so Erfahrungsberichten- vor allem von gleichaltrigen- gesucht und für ihn nur sehr unzureichende Informationen gefunden.
Auf deinem Blog postest du regelmäßig über deine Krankheit. Wie leicht fällt dir das und was erhoffst du dir davon? Im Internet zu posten, fällt mir sehr le…

Leben mit HIV- Teil 1

HIV ist ein Thema, welches uns alle etwas angeht. Ich hatte die Gelegenheit, mit einem Betroffenen zu sprechen.
Vor einigen Wochen bin ich auf den neuen Blog eines Mannes namens Nicolas Nacke gestoßen. Er lebt seit 5 Monaten mit der Diagnose HIV- Positiv und geht mit seiner Krankheit im Netz offen um. Im ersten Teil erfahren wir, wer er ist und wie es zu der Diagnose kam. Das folgende Interview soll nicht nur für toleranten Umgang mit Betroffenen sorgen, sondern auch informierend sein und Menschen mit der gleichen oder ähnlichen Diagnose Mut machen.
Nic, stelle dich als erstes bitte den Lesern vor. Ich heiße Nicolas, bin 20 Jahre jung, wohne in Berlin und arbeite als Mechaniker an Flugzeugen. Der Name ist allerdings nur ein Pseudonym. Was die Infektion angeht, bin ich noch ungeoutet und möchte nicht, dass irgendjemand aus meinem nahen Umeld über´s Internet von ihr erfährt. Das möchte ich selber machen. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich noch selbst kontrollieren, wer von der Infektion…