Autorentipp: Nachworte


In diesem Autorentipp erläutere ich, wer ein Nachwort in sein Buch integrieren und was darin stehen sollte.

Nachwörter

sind in der Regel noch interessanter als Vorwörter. Der Grund: ist der Leser erst bei dem Nachwort angekommen, kennt er die Geschichte. Doch je nach Umfang und Inhalt sollte im Nachwort noch einmal darauf eingegangen werden. Auch hier kommt es- wie beim Vorwort- darauf an, welche Buchform gewählt wurde. Ein Ratgeber benötigt nicht zwingend ein Nachwort, ein Sachbuch je nach Thema eher. Romane können mit einem guten Nachwort ebenfalls punkten.

Offene Fragen

können wunderbar in einem Nachwort beantwortet werden:
Warum hat die Figur das getan?
Wohin ist Babette verschwunden?
Werden die beiden Frauen je zusammenkommen? 
Desweiteren können Autoren über weitere Beweggründe der Hauptprotagonisten berichten oder auf die Probleme beim Schreiben eingehen. Da die Geschichte beendet ist, können auch letzte Geheimnisse verraten werden, etwa wie das Buch eigentlich enden sollte und weshalb man dennoch einen anderen Weg gegangen ist. Ein interessanter Fakt für Leser sind auch die Umstände, in denen man während des Schreibprozesses stand. Hat man, wie ein Protagonist, selbst geheiratet oder sich in einer tiefen Lebenskrise befunden?

Nachwörter sind etwas interessanter als Vorwörter, weil Autoren in ihnen mehr preisgeben können, da Leser das Ende der Geschichte bereits kennen.

Und hier kann nachgelesen werden, was in Vorwörtern enthalten sein sollte!

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